These 78: Wer den Ausnahmezustand plant, will keine Freiheit.

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Erklärung und Begründung

Ausnahmezustände sollen Ausnahmen sein – unvorhersehbar, begrenzt, rückführbar.
Doch wenn ein Staat beginnt, sie zu planen, zu institutionalisieren, zu automatisieren,
ist der Ausnahmezustand nicht mehr ein Reaktionsinstrument – sondern ein Herrschaftswerkzeug.

Was Ausnahmezustandsplanung bedeutet

  • Pandemiepläne, die Maßnahmen vorgeben – unabhängig vom Parlament
  • Szenarien, bei denen Grundrechte vorsorglich eingeschränkt werden
  • Notverordnungen auf Vorrat
  • internationale Verträge, die nationale Souveränität aushebeln
  • algorithmische Frühwarnsysteme mit Handlungspflicht

So wird der Ausnahmezustand zur neuen Regierungsform.

Warum das nicht harmlos ist

  • Weil jede künftige Krise zur Legitimierung eines vorgefertigten Ausnahmeapparats dient
  • Weil Kontrolle dann nicht demokratisch legitimiert, sondern systemisch aktiviert wird
  • Weil der Bürger sich daran gewöhnt, in Intervallen unfrei zu sein – je nach Lageeinschätzung von Behörden

Unser Standpunkt

Wir2030 sagt:
Freiheit darf nicht durch Vorsorgestrukturen unterwandert werden.
Eine Demokratie, die den Ausnahmezustand plant, verabschiedet sich von der Idee, dass das Volk souverän ist.

Wer den Ausnahmezustand plant, will keine Freiheit.
Denn wer Freiheit auf Abruf stellt, hat sie bereits abgeschafft.


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Kommentare

  1. Avatar von Christine

    78 - Wer den Ausnahmezustand plant, will keine Freiheit
    Wer den Ausnahmezustand plant, will die natürlich menschliche Freiheit einschränken – aushebeln – einkassieren.

    Ich versuche gerade Wörter wie „Keine oder Nicht“ aus meinen Wortschatz zu streichen. Was will ich bzw. wollen wir mit diesen Thesen erreichen?

    Wenn wir das Wort „keine“ streichen, kommt das raus:
    Wer den Ausnahmezustand plant, will Freiheit – die Freiheit für alles was er tut

    1. Avatar von Wolfgang Schädrich

      Hallo Christine, Deine Gedanken finde ich sehr überlegenswert. Aus meiner Sicht, psychologisch, ein Volltreffer. Für das Tagesbewusstsein/den bewussten (Frontalhirn-)Verstand, ist diese These brillant. Aber das Unterbewusste lässt das Nein ‚fallen‘, so habe ich es gelernt. Vielleicht auch nur ein Glaubenssatz. Aber einer, mit dem ich gelernt habe, sehr gut hier zu ’navigieren‘. Und den ich mir angewöhnt habe, ihn in allen möglichen Situationen als Denk- und Sprechweise anzubieten.
      Gerade eben beim Dir antworten fällt mir auf, dass Ausnahmezustände und ihre Reaktionen darauf schützen sollen vor Gefahren. Und genau dazu missbraucht werden und wurden, wie es in den Erläuterungen ausgeführt wird.
      Vielleicht können wir ja zusammen über die These nachdenken:
      „These 78: Wer den Ausnahmezustand plant, will Unterwerfung statt Schutz.“
      Oder ähnlich.
      Liebe Grüße, Wolfgang

    2. Avatar von boschimo

      Deswegen gibt es die Erläuterung im Missverständnissen vorzubeugen.und den Kommentarbereich um eigene Ideen zu formulieren.

      Ich selber teile die Meinung zur Vermeidung von kein etc. nicht.

      Und von daher ist die Erläuterung wichtig und die Möglichkeit eine eigene passende Formulierung zu finden.

      Am Ende findet sich sicher ein Konsens, denn die Sache an sich - teilt und nicht

  2. Avatar von R.

    In der Not einen groben Ausnahmeplan zu haben, schadet grundsätzlich nicht.
    Klar ist, daß dieser an die tatsächlichen Notfall-Gegebenheiten angepaßt werden muß.
    Dabei dürfen die Freiheit und die Rechte eines Menschen nicht angetastet werden.
    Das entscheidet jeder schön selber!

  3. Avatar von Stinehoreburg

    Aus

    1. Avatar von Stinehoreburg

      Na, da waren die Finger auf der falschen Taste.
      Als Ausnahmezustand wird laut wiki ein Zustand bezeichnet, der frei übersetzt … die Existenz des Staates bedroht… hat also nichts mit der Bedrohung der Menschen zu tun.
      Die Plandemie war also kein Ausnahmezustand sondern ein geplantes Manöver, um zu schauen, welches Bewusstsein die Menschen erlangt haben, also ein Test, wie weit dem Staat vertraut wird. Sie haben genau das herausgefunden, was sie befürchteten … Kontrolle verloren, also wenigstens größtenteils über mich.
      Meine Definition für Ausnahmezustände ist eine ganz andere: Jedes Land sollte über Frühwarnsysteme verfügen, damit Menschen gerettet werden können. (Ahrtal) In meinem Ausnahmezustand sollte nicht das GG gebrochen werden, aber wenn Menschen sich dann weigern evakuiert zu werden, sollte auch Zwang erfolgen, denn sie könnten Rettungskräfte gefährden, die einen Eid geschworen haben. Alles nicht so einfach.

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